Hier sind spannende Fun Facts über den 80er-Italo-Disco-Hit „Tarzan Boy“ von Baltimora (veröffentlicht 1985):
Nicht der echte Sänger im Video: Der charismatische Frontmann und Tänzer Jimmy McShane war im Musikvideo und bei Live-Auftritten der Blickfang, sang den Song aber kein einziges Mal selbst. Die Studio-Vocals stammen stattdessen vom Produzenten und Co-Autor Maurizio Bassi.
- Vom Rettungssanitäter zum Popstar: Jimmy McShane stammte aus Nordirland und arbeitete ursprünglich als Sanitäter (EMT) für das Rote Kreuz, bevor er nach Italien zog und von Produzent Bassi als Gesicht für das Musikprojekt entdeckt wurde.
- Der Name „Baltimora“: Der Bandname wurde angeblich ganz zufällig auf einer Landkarte der Vereinigten Staaten von Amerika ausgewählt oder ist an ein 1978er-Album von Nina Simone angelehnt.
- Der „Millennial Whoop“: Das einprägsame, melodische Motiv des Songs gilt als früher Vorläufer des sogenannten Millennial Whoop – einer Tonfolge, die später in unzähligen modernen Pop-Hits auftauchte.
- Der Dschungel-Schrei als Hook: Der Refrain kommt fast komplett ohne echten Text aus und besteht aus einem manipulierten Tarzan-Schrei, den Maurizio Bassi so lange im Tonstudio bearbeitete, bis er sich nahtlos in die Synth-Pop-Melodie einfügte.
- Comeback durch Kinofilme: 1993 erlebte der Song ein Revival, als er im Hollywood-Film Turtles III(Teenage Mutant Ninja Turtles III) verwendet und neu veröffentlicht wurde.
- Einsatz im Wrestling: Der AEW-Wrestler Jack Perry nutzt „Tarzan Boy“ seit Jahren als seine offizielle Einzugsmusik (Entrance Theme).
- One-Hit-Wonder: Obwohl der Song weltweit die Charts stürmte (u. a. Platz 3 in Großbritannien und Platz 13 in den USA), blieb Baltimora international ein klassisches One-Hit-Wonder.
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